Mögliche Risiken und Komplikationen einer Brustoperation

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Sie träumen von dem Busen, den Sie immer haben wollten? Sie wünschen sich, dass der Blick in den Spiegel endlich zur Freude wird und Sie sich selbstbewusst auf die Bikini-Saison freuen können? Lediglich Ihre Angst vor möglichen Komplikationen und Risiken trübt im Moment noch Ihre Vorfreude.

Es ist wichtig, sich vor einer Brustoperation umfassend zu informieren

In diesem Newsletter kläre ich Sie darüber auf, zu welchen Risiken und Komplikationen es bei einer Brustoperation kommen kann. Sie werden Klarheit darüber bekommen, auf was Sie sich einlassen, wenn Sie sich Ihre Brust verschönern lassen. Anschließend können Sie selbst abwägen, ob Ihnen die überschaubaren Komplikationen das Risiko wert sind, sich endlich wieder ganz als Frau und rundum wohl in Ihrem Körper zu fühlen.

Brustoperationen zählen zu Routineeingriffen

Selbstverständlich birgt jeder chirurgische Eingriff gewisse Risiken. Es ist immer möglich, dass Komplikationen auftreten. Dennoch sollten Sie wissen, dass Brustoperationen heutzutage zu den Routineeingriffen zählen. Wodurch ergibt es sich, dass die Gefährdungen bei einer Brustoperation relativ gering sind? Durch die Tatsache, dass sich der Eingriff auf das Haut-Weichteilgewebe und die Muskulatur beschränkt und auch durch die anatomische Region der Brust.

Lassen Sie sich über alle Risiken vom Spezialisten aufklären

Dr. Patrick Bauer Sidebar Spezialist fuer Brustoperationen-1

Wenn Herr Dr. Bauer Sie als zukünftige Patientin berät stehen drei Dinge über allem: Sorgfalt, Ehrlichkeit und gegenseitiges Vertrauen.

Er möchte verstehen, was genau Sie bewegt und was Sie von der Operation erwarten, Sie anschließend ehrlich beraten, Ihnen sagen, ob Ihre Vorstellungen realistisch sind und mit Ihnen besprechen, wie er Sie am besten dahingehend unterstützen kann.

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Ästhetische und spezielle Risiken von Brustvergrößerungen

Das Auftreten einer Kapselfibrose

Es kommt sehr selten vor, dass eine Kapselfibrose auftritt. Durch die Verwendung von Implantaten der Firma MOTIVA liegt bei meinen Patientinnen das Risiko, eine Kapselfibrose zu bekommen, bei ca. 0,2 Prozent. Im Vergleich zu Motiva-Implantaten haben die meisten Implantate anderer Hersteller eine Kapselfibrosenrate, die ca. 20-fach höher liegt.

Was ist darunter zu verstehen? Der Körper reagiert auf Fremdkörper, in dem er den Gegenstand (in diesem Fall das eingepasste Implantat) mit einer Kapsel aus Bindegewebe abgrenzt. Wenn Sie genügend eigenes Bindegewebe haben, ist das Brustimplantat kaum fühlbar, da die Bindegewebshaut, die sich um das Implantat gebildet hat, dünn und elastisch bleibt.

Wenn der Körper stärker auf das Implantat reagiert, bildet sich eine dickere, festere Kapsel, die sich im schlimmsten Fall zusammenzieht. Bei einer ausgeprägten Form deformiert sich dadurch das Implantat. Es wird in eine andere Lage gedrängt, was von außen deutlich sichtbar sein kann und je nach Stufe auch mit Schmerzen verbunden ist. Es gibt vier verschiedene Stufen einer Kapselfibrose.

Narbenbildung nach einer Brustvergrösserung

Die meisten plastischen Chirurgen verwenden eine Nahttechnik, die innerhalb der Hautschicht verläuft. Der Vorteil ist, dass die Narben dadurch weitgehend unsichtbar und dezent gestaltet werden können. Das Unterhautgewebe wird mit selbstauflösenden Nähten adaptiert, um mögliche Spannungen auf der Wundregion zu reduzieren. Zusätzlich vermindern spezielle Wundpflaster und Druckverbände den Zug auf den Narbenbereich. Dieser könnte zur Folge haben, dass sich die Narbe in unschöner Weise aufdehnt.

Vermeiden Sie besonders in den ersten sechs Monaten starke Sonnenbestrahlung, inklusive Solarium, da Narbengewebe lichtempfindlicher ist als intakte Haut. Es könnte sonst zu einer Hyperpigmentierung, also einer Verdunkelung der Narbe kommen. Im Laufe von einem Jahr

sollte die Narbe nahezu unsichtbar werden.

Narben, die „verrutscht“ aussehen

Sie haben das Gefühl, Ihre Narbe sei gewandert? Wahrscheinlich hat sich die Position des Implantates verschoben. Wenn der OP-Schnitt in der Brustfalte nicht die ideale Position zum Brustimplantat und der neu entstehenden Brustfalte hat, kann dieser Eindruck entstehen. Das Risiko einer sichtbaren Narbe unterhalb der Brustfalte kann minimiert werden, indem die Narbe von Anfang an etwas höher gesetzt wird. Im ungünstigsten Fall ist sie auf der nackten Brust zu sehen, nicht aber im BH oder Bikini.

Keloide/hypertrophe Narben

Meistens bleiben die Narben nach einer Brustvergrößerung nahezu unsichtbar. Wenn Sie jedoch generell zu überschießender Narbenbildung, auch unter dem Begriff Keloide bekannt neigen, kann es passieren, dass die Narbe aufgeworfen und unansehnlich wird. Durch Pflaster, Cremes und gegebenenfalls Injektionen mit Kortison kann die Narbenbildung verbessert werden. Nach ca. drei Monaten ist auch ein Abschleifen der Narbe möglich.

Dehnungsstreifen an der Brust

Überfordert dauerhafter Zug oder Druck die elastischen Rückstellkräfte der Haut, treten Dehnungsstreifen auf. Nach Brustvergrößerungen sieht man Dehnungsstreifen extrem selten

und nur dann, wenn zu schwere bzw. voluminöse Implantate verwendet wurden. Mit bestimmten Vitamin-E-haltigen Lotionen, Kakaobutter, Massagen oder sogar Laser können die Dehnungsstreifen vermindert werden. Unterstützen Sie Ihre Brüste bereits bei den ersten Anzeichen mit geeigneten BHs, um die Zugwirkung zu verringern.

Rotation und Dislokation von Brustimplantaten

Verlassen die Implantate kurz- oder mittelfristig ihre Position, spricht man von einer Implantatdislokation, Dadurch wird das optische Ergebnis der Brustvergrößerung erheblich gemindert. Passieren kann dies, wenn die Brustimplantate nicht optimal platziert wurden oder das Implantatlager, in die das Implantat korrekt platziert wurde, nicht stabil ist.

Implantate können sich entlang der Längs- oder Querachse verschieben. Tropfenförmige Implantate können sich auch drehen, wodurch eine asymmetrische Optik entsteht. Zwar können sich auch runde Implantate drehen, hierdurch kommt es aber nicht zu Asymmetrien. Wenn die Implantatloge präzise auf die Form hin präpariert wird und das Implantat im richtigen Winkel eingebracht wird, kann das Risiko von Implantatdrehungen vermindert werden. Im Einzelfall kann mittels einer erneuten Operation eine Korrektur vorgenommen werden.

Auch Sie können einen guten Teil dazu beitragen, dass die Implantate ihren korrekten Sitz behalten. Vermeiden Sie in den ersten vier bis sechs Wochen ruckartige und reißende Bewegungen, gehen Sie keinen übermäßigen sportlichen Aktivitäten nach und vermeiden Sie Druck auf die Brüste vom Brustbein nach außen. Halten Sie beim Schlafen diszipliniert die Rückenlage ein.

Rippling

Darunter versteht man die sichtbare und fühlbare Faltenbildung von Brustimplantaten. Manchmal tritt diese nur bei bestimmten Haltungen auf, zum Beispiel beim nach vorne beugen. Bei Silikonimplantaten ab der 3.Generation mit kohäsiver Silikonfüllung sowie der Positionierung des Implantats unter dem Brustmuskel ist das Risiko von Rippling sehr niedrig.

Ein höheres Risiko liegt bei schlanken Frauen mit geringem Haut-Weichteilmantel der Brust vor, bei Implantatfüllungen mit dünnflüssigem Silikon oder Kochsalzlösung und auch bei einer Positionierung des Implantates über dem Brustmuskel. Bei leichten Fällen kann durch eine Verpflanzung von Eigenfett der Weichteilmantel um das Implantat verstärkt werden. Gegebenenfalls müssen die Implantate ausgetauscht werden.

Double Bubble

Darunter versteht man das Phänomen einer Doppelkonturierung der Brust nach einer Brustoperation, die in der Seitenansicht besonders gut zu erkennen ist. Die häufigste Ursache ist, dass die Brust von Anfang an zu schmal im Vergleich zum Durchmesser des gewählten Implantates ist. Dadurch kann das Implantat nicht in die angestrebte neue Brustfalte fallen, sondern drängt sich nach vorne und zur Seite sichtbar heraus. Deshalb sollte grundsätzlich ein Implantat gewählt werden, das einen kleineren Durchmesser hat als die Brust. So erzielt man die natürlichsten Ergebnisse und vermeidet ein “Double Bubble Phänomen“.

Bei Fehlbildungen der weiblichen Brust mit einer sehr schmalen Brustbasis muss die neue Unterbrustfalte manchmal deutlich niedriger angelegt werden. Als erfahrener Brustchirurg bin ich in der Lage, schon während der Operation für eine Entlastung der ursprünglichen Unterbrustfalte zu sorgen, wenn dieses Risiko erkennbar ist. Dies gilt auch bei schlauchförmigen Brüsten.

Waterfall Deformity

Diese Sonderform der Dislokation tritt manchmal bei eher schlaffem Brustgewebe auf. Zwar ist das Implantat in seiner Implantattasche sicher fixiert, aber das Gewebe ÜBER dem Implantat bewegt sich der Schwerkraft entsprechend nach unten. An der Außenkontur bilden sich bis zur Brustwarze hin zwei Erhebungen. Die obere gibt die Position des Implantates an, die untere zeigt das herabfallende Brustgewebe an.

Tritt die Wasserfall-Deformierung frühzeitig ein, werden die Brustimplantate tiefer gesetzt und eventuell mit einer Bruststraffung kombiniert. Dies kann jedoch erst nach Abheilung beurteilt werden, also frühestens drei Monate nach der Brustoperation. Bei einem späteren Eintritt ist das Problem durch eine Bruststraffung behebbar. Das Wasserfall-Phänomen kann man vermeiden, indem man als Operateur das Implantat auf dem Brustmuskel platziert und ein Implantat wählt, welches eine extrem fein strukturierte Oberfläche aufweist, wie die Silk-Oberfläche von Motiva-Implantaten.

Bottoming Out

Die Brustimplantate hängen zu tief nach unten, wodurch die Brustwarzen dem entsprechend zu hoch aussehen. Dieses Problem tritt eher eher bei schlanken Patientinnen mit zartem Brustgewebe und geringer Weichteildeckung auf. Die Narbenbildung ist zu schwach, um das Implantat zu halten. Das Implantat rutscht in diesen Fällen zum Teil unter die Narbe.

Vermieden werden kann es, indem das Implantat unter dem Brustmuskel positioniert wird, die Implantattasche exakt präpariert wird und die Weichteilstützung bei der Implantatwahl berücksichtigt wird. Bottoming Out kann mit einem kleinen chirurgischen Eingriff korrigiert werden.

Asymmetrie

Kurz nach der Operation können die Brüste in Form und Größe kurzfristig ungleich aussehen. Dies kommt vor, wenn der Heilungsprozess oder die Schwellungen unterschiedlich sind. Spätestens nach wenigen Wochen sollte das Ergebnis wieder symmetrisch sein. In seltenen Fällen kann die Asymmetrie durch ein verrutschtes oder gedrehtes Implantat verursacht werden.

Möchten Sie bestehende Ungleichheiten ausgleichen, kann dies durch eine Vergrösserung der kleineren Brust, durch das Einbringen unterschiedlich großer Implantate in beide Brüste oder durch Verkleinerung der größeren Brust erreicht werden.

Symmastie

Unter dieser äußerst seltenen Komplikation versteht man die Annäherung der Brustimplantate an die Mittellinie (Brustbein), wobei sich im Extremfall die Brustimplantate über dem Brustbein berühren. Damit wird der eigentliche Busen als Einkerbung zwischen den Brüsten völlig aufgelöst.

Diese Komplikation tritt hauptsächlich bei extrem großen Implantaten auf.

In einer erneuten Operation, die auch das Entfernen der Implantate und die Repositionierung in einer späteren Operation bedeuten kann, kann die Symmastie korrigiert werden. Es gibt auch rekonstruktive Möglichkeiten in der modernen Chirurgie, mit denen jegliche Formen von Asymmetrien oder Fehlbildungen behandelt werden können.

Allgemeine Risiken von Brustoperationen

Komplikationen bei der Narkose

Das Risiko bei einer Narkose

In der Regel wird eine Brustoperation unter Vollnarkose durchgeführt und unterliegt damit den üblichen Narkose- und Operationsrisiken. Unser Anästhesist wird Sie in den Beratungsgesprächen vor der Operation gründlich aufklären.

Komplikationen während einer Brustoperation

Das Risiko einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit

Eine verständliche Sorge von vielen Frauen, die sich mit dem Thema Brustoperation beschäftigen, ist, ob Sie irgendwann in der Lage sein werden, Ihren Nachwuchs zu stillen. Beim axillären Zugang oder dem Brustfaltenschnitt ist das Risiko hierfür äußerst gering. Grundsätzlich gilt, je näher der Zugangsweg in der Nähe des Milchdrüsengewebes ist, desto größer ist das Potential für Verletzungen.

Selbst beim Brustwarzenschnitt könnte es nur bei einer erheblichen Verletzung zu einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit kommen. Bei einer Brustvergrößerung wird das Silikon-Implantat meistens unter das Brustdrüsengewebe gelegt. Dabei werden das Drüsengewebe und die Milchgänge normalerweise nicht beschädigt.

Das Risiko einer Nervenverletzung

Es kommt sehr selten vor, dass es bei einer Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung zu Störungen der Hautempfindung kommt, und selbst wenn, sind diese nur vorübergehend. Wird die Brustwarze beim Eingriff mit einbezogen, können sensible Nervenfasern verletzt werden. Das Risiko von Verletzungen wichtiger Nervenbahnen ist jedoch äußerst gering.

Das Risiko einer Verletzung des Brustmuskels

Wird das Implantat unter dem Brustmuskel positioniert, kann das Muskelgewebe in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies ist zwar harmlos, kann aber für einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen führen.

Frühkomplikationen nach einer Brustoperation

Das Risiko von Nachblutungen

Am häufigsten kommt es bei einer Brustoperation, wie bei jeder anderen Operation, zu einer Nachblutung. Die Wahrscheinlichkeit hierfür beträgt ungefähr drei Prozent. Manchmal bildet sich auch ein Bluterguss, welcher Hämatom genannt wird. Der Vorteil ist, dass das Unterhautgewebe relativ arm an Blutgefäßen ist. Verletzungen bei der Positionierung des Implantates mit Blutungsfolge sind sehr selten.

Ich arbeite mit einer hochmodernen und schonenden Operationsmethode ohne Skalpell, und verwende ein Hochfrequenz-Elektro-Koagulationsgerät. Dabei wird die Blutung schon während dem Schneiden gestillt. Außerdem wird bei komplexeren Operationen eine Drainage eingebracht, die entstehendes Blut aus dem Operationsbereich nach außen führt, wodurch die Entstehung von Blutergüssen reduziert wird.

Es ist sehr sinnvoll, dass Sie die erste Nacht nach einer Brustoperation in einer Klinik verbringen. In der Arabella-Klinik steht Ihnen Tag und Nacht qualifiziertes Personal zur Verfügung, das sich um Sie sorgt. Sind die ersten 24 Stunden überstanden, ist eine Nachblutung sehr unwahrscheinlich.

Das Risiko einer Wundinfektion

Hier liegt das gleiche Risiko vor wie bei anderen Operationen. Aufgrund der sterilen Bedingungen in der zertifizierten Arabella-Klinik liegt das Risiko einer Wundinfektion extrem niedrig. Alle Operationssäle verfügen über ein Reinklimasystem, das höchsten Ansprüchen genügt. Sollte es doch einmal zu Infektionen kommen, können diese mit desinfizierenden Begleitmaßnahmen, Kühlung und Antibiotika sehr gut behandelt werden.

Das Risiko einer Wundheilungsstörung

Am häufigsten kommt es zu einem Aufgehen der Naht, was von der Spannung im Wundbereich abhängt. Das Risiko ist bei besonders großen Implantaten erhöht und hängt auch vom Zugangsweg ab. Beim axilären Zugangsweg ist das Risiko geringer als beim Brustfaltenschnitt.

Postoperativ werden spezielle Wundpflaster und Druckverbände zur Zugentlastung eingesetzt, um die Spannung auf den Wundbereich möglichst gering zu halten. Risiken für Wundheilungsstörungen, die Sie selbst beeinflussen können, sind Rauchen, übermäßige körperliche Belastung und das nicht Befolgen der Rückenlage im Schlaf.

Das Risiko von Morbus Mondor

Sehr selten kann nach einer Brustoperation eine Thrombose auftreten, die in den oberflächlichen Venen der Brust beobachtet werden kann. Bei der Blutstillung kann es durch den Verschluss der Venen zu einer Blutgerinnung kommen. Dabei treten die Venen in der Brust als verhärtete und schmerzhafte Stränge auf. Dies ist in den ersten Tagen mit Schmerzen verbunden. Diese nehmen jedoch stetig ab und verschwinden nach wenigen Wochen ganz. Mit gezielter Behandlung kann die Abheilung unterstützt werden.

Späte Komplikationen nach einer Brustvergrößerung

Beschädigung, Platzen und Auslaufen von Implantaten

Die Qualitätsimplantate der Firma Motiva sind wie alle modernen Silikonimplantate so konstruiert, dass sie extremen Belastungen standhalten. Sie haben eine lebenslange Garantie und können nicht auslaufen. Kommt es bei anderen Implantaten im Rahmen eine Unfalles oder sonstiger Außenwirkung zum Austritt des Inhalts, wird bei mit Kochsalzlösung gefüllten Implantaten lediglich ein Volumenverlust ohne gesundheitliche Folgen entstehen. Ein Austausch der Implantate kann trotzdem ratsam sein. Wir werden Sie bei sämtlichen speziellen Fällen kompetent beraten.

Silikonkrankheit nach dem Einsatz von Brustimplantaten

Seit 1982 werden immer wieder Fälle bekannt, in denen ein möglicher Zusammenhang zwischen Silikonimplantaten und verschiedenen Krankheitsbildern diskutiert wird. Mögliche Symptome sind beispielsweise Schmerzen, Muskelkrämpfe, Gelenkschwellungen, Erschöpfungzustände, Schlafstörungen, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Hautreizungen, Atembeschwerden und Immunschwäche. Im Blut gefundene auffällige Werte ließen auf eine Immunreaktion schließen. In einigen Beobachtungen hieß es, dass die Beschwerden nach Entfernung der Brustimplantate verschwanden.

Seit dem Einsatz von Implantaten der neueren Generation mit kohäsivem Gel sind die Berichte über Probleme deutlich rückläufig. Es gibt jedoch noch immer Gegner von Implantaten. Oftmals sind die beobachteten Symptome unspezifisch und können quasi bei jedem auftreten. Jeder Organismus reagiert anders auf in den Körper eingebrachte Fremdkörper. Es gibt momentan keine vergleichsbasierten Daten, die besagen, dass Silikonimplantate für Erkrankungen verantwortlich sind. Es ist jedoch möglich, dass Patientinnen mit einer erhöhten Immunreaktionsbereitschaft stärker auf das Silikon reagieren und somit ein gewisses Risiko eingehen.

Krebserkrankungen nach dem Einsatz von Brustimplantaten

Krebsfälle nach dem Einsetzen von Industriesilikon-Implantaten („PIP-Implantate“)

Im Jahr 2011 gab es einen Silikonimplantat-Skandal. Nachdem Implantate mit einer Industrie-Billigsilikonfüllung der Firma PIP ausgelaufen waren, traten ca. 30 Fälle von Brustkrebs auf. Der Hersteller ist mittlerweile insolvent, und der Firmeninhaber ist im Gefängnis. Noch immer gibt es Forschungen um die krebserregende Wirkung von Silikon.

Es liegt zwar ein Schutz durch die Hülle des Implantates vor, solange das Silikon nicht ausläuft. Dennoch empfehlen die Gesundheitsbehörden weltweit die Entfernung aller Implantate der Firma PIP.

Anaplastisches T-Zell Lymphom

Eine Studie aus dem Krebsregister der Niederlande hat überprüft, wie häufig anaplastische T-Zell Lymphomen in der Brust (ein bösartiges Non-Hodgkin-Lymphom) vorkommen. Zwischen 1990 und 2006 traten elf Fälle auf. Fünf Frauen davon waren Trägerinnen von Silikon-Brustimplantaten. Diese Studie und die Veröffentlichung von Einzelfällen haben die amerikanische FDA im Januar 2011 dazu bewogen, einen Zusammenhang zwischen den Implantaten und der Entwicklung dieser sehr seltenen Tumorart zu sehen.

Die bisherigen Zahlen sind nicht auf eine größere Bevölkerung hin gegengetestet und es steht nicht fest, ob es für die „normale“ Frau, die sich ein Brustimplantat einsetzen lässt, relevant ist. Das Risiko ist sehr gering, da dieser Tumortyp selten ist (ca. 1 zu 1.000.000).

Profitieren Sie von meiner langjährigen Erfahrung als Brustspezialist

Durch meine langjährige Erfahrung als Spezialist für weibliche Brustverschönerungen aller Art ist die Operationszeit deutlich verkürzt, was insgesamt alle allgemeinen Risiken einer Operation senkt. Im Nachgang der Operation erhalten Sie Antibiotika, um die Gefahr einer Infektion zu verhindern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen guten Überblick verschaffen und stehe wie immer sehr gerne persönlich für Ihre Fragen bereit.

Herzlichst

Dr. Patrick Bauer

 

Sie haben noch weitere Fragen?

Dann zögern Sie nicht und setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Es erwartet Sie eine persönliche, unverbindliche und vertrauliche Beratung, in der ich Ihnen sehr gerne all Ihre Fragen beantworte.

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